Cashew-Cheesecake mit Kirschen – pink, vegan, Industriezuckerfrei

Glutenfreier Cheesecake mit Kirschen vegan

Ich weiß, pink ist keine Zutat. Aber – es ist pink! Und dieser Kuchen schmeckt einfach nur lecker, wie eine Mischung aus Schokocrossies und Kirschjoghurtcreme.

Die folgende Menge reicht für etwa sechs Personen, wenn man den Kuchen als Nachtisch serviert. 100g Cashewkerne über Nacht in Wasser einweichen. Eilige können auch kochendes Wasser darübergießen und nach etwa 30 Minuten loslegen. Der Vorteil einer längeren Einweichzeit ist zum einen, dass die Kerne ihre Rohkostqualität und somit mehr gute Inhaltsstoffe behalten, und zum anderen, dass sie ankeimen und dadurch noch wertvoller und verträglicher werden. Denn das Ankeimen macht eine Nuss, einen Kern oder eine Hülsenfrucht basischer, also noch mehr zu Gemüse. 😉

Nun muss aber erst einmal der Boden hergestellt werden. Dafür habe ich 50g glutenfreie Haferflocken im Mixer leicht zerkleinert und mit 30g Flakes für den Crunch (zum Beispiel Cornflakes oder Teffflakes) vermischt. 50g dunkle Schokolade mit 10g Kokosöl schmelzen und nun alles gut vermischen und auf dem Boden einer Ringform (meine hat den Durchmesser von 20cm) verteilen. Ihr könnt später den Kuchen besser lösen, wenn ihr den Boden mit etwas Backpapier auslegt. Faule wie ich machen das wie folgt: einfach das Blatt auflegen, Ring drüber klemmen, fertig. Sitzt, und muss nicht zugeschnitten werden. Bis die Füllung fertig ist, den Boden ins Gefrierfach stellen. Im Kühlschrank reicht die Zeit zum Festwerden nicht aus, denn der Rest geht sehr schnell.

Das Einweichwasser weggießen und die Cashewkerne zusammen mit 50g Kokosöl, 80g Kokosjoghurt oder dem Festen aus einer Dose Kokosmilch, dem Saft von 1-2 Limetten (die Menge hängt von der Saftigkeit ab), etwas Schalenabrieb, 50g entsteinten Süßkirschen und etwa 20g Ahornsirup solange mixen, bis eine cremige Masse entsteht. Solltet ihr keinen Hochfrequenzmixer besitzen oder mit dem Pürierstab arbeiten, macht bitte immer wieder Pausen, sonst wird der Motor zu heiß! Abschmecken, eventuell noch etwas mit Limette nachsäuern und schon geht’s weiter. Jetzt noch 100g Süßkirschen entsteinen, vierteln und unter die Creme heben. Das Ganze wird nun fein säuberlich auf dem Schoko-Boden verteilt und muss jetzt noch für 3-4 Stunden in den Kühlschrank. Ihr könnt die Zeit allerdings etwas abkürzen, wenn ihr für eine halbe-dreiviertel Stunde das Gefrierfach nutzt.

Als Deko habe ich ein paar Kirschen in die restliche Schokolade getunkt und noch ein paar Kakaonibs darübergetreut.

Man kann den Kuchen übrigens auch prima einfrieren und bei Bedarf auftauen und genießen.

Author Ruth Moschner

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