Einhornprinzip

Foodblog von Ruth Moschner, das einhornprinzip
Das Einhornprinzip ist nicht zu verwechseln mit dem Einhirnprinzip. Schließlich sollte im Idealfall jeder von Natur aus ein Hirn sein Eigen nennen. Einhörner hingegen sind soziale Wesen, aber eben auch frech und wiehern so lebensbejahend jedem Tag entgegen. Davon können wir uns durchaus mal ne Scheibe von abschneiden. Natürlich nicht im wörtlichen Sinne.

Das Einhornprinzip ist eine Lebenseinstellung. Die zauberhaften Wesen würden ihrem Körper und auch ihrer Seele niemals etwas antun, was nicht gut für sie ist. Nehmen wir uns ein Beispiel daran.

Die glorreichen 8 für ein langes, gesundes Leben:

  • echte Freunde
  • ausgewogene, basenüberschüssige Ernährung
  • reichlich stilles Wasser
  • frische Luft
  • regelmäßige moderate Bewegung
  • Ruhepausen
  • Sex und/oder Umarmungen
  • Sonnenschein

Das bedeutet nicht, dass wir ab sofort zu hundert Prozent perfekt aussehen, leben und essen sollen. Hallo? Das Leben ist zu kurz für derartige Quälereien. Genießen wir es lieber in vollen Zügen und zwar so, dass es uns gut tut.

Das durfte ich auch bei meiner Ausbildung zur Fachberaterin für ganzheitliche Gesundheit und Ernährung lernen, die ich 2015 abgeschlossen habe. Ich bin übrigens weder vegan, noch lactoseintolerant – ich esse im Grunde alles – was mir persönlich gut tut.

Das heißt, ich versuche hauptsächlich basenüberschüssig zu leben, also Lebensmittel zu nutzen, die mir viele gute Inhaltstoffe liefern ohne den Körper zu belasten und ab und zu sperre ich die Vernunft in den Keller und esse Torte. 🙂