Einhornschokolade – vegan und ohne Industriezucker

By 15. Juni 2017Süßes Glück
Einhornkonfekt vegane Schokolade selbermachen

Es ist eigentlich zu schön, um wahr zu sein. Glitzer, hellblau und pink und alles ohne fiese künstliche Farb- und Aromastoffe.

Hach, und ich bin so stolz auf das hübsche Ergebnis. Die Basis für unsere vegane „Schokolade“ (die eigentlich ein Konfekt ist, weil ja kein Kakao drin ist) besteht aus 70g Cashewkernen, die ich erst einmal im Mixer gemahlen habe. 100g Kokosöl dazugeben und nun alles für mehrere Minuten cremig mixen, so dass keine festen Nussbestandteile mehr übrig bleiben. Hier ist es wichtig, darauf zu achten, dass die Masse nicht zu heiß wird, sonst gerinnt das Fett in den Nüssen und die Masse wird später ranzig. Jetzt kommt die Süße dazu. Dafür habe ich 30g Kokosmus, 1 EL Limettensaft und eine Prise Vanillepulver (also gemahlene getrocknete Vanille, alternativ geht aber auch etwas Vanillemark aus einer Schote) untergemischt.

Für den Geschmack sorgt eine Tüte (16g) „Freche Freunde“ von Erdbär, da sind gefriergetrocknete Bananenstückchen und Himbeeren drin. Das kann man natürlich auch alles separat von einem anderen Label kaufen. Ich hab das Ganze auch mal mit Trockenfrüchten probiert, da hat mich das Farbergebnis allerdings nicht überzeugt.

Die Bananen kommen zuerst hinein und werden mit der Masse nochmal ordentlich durchgemixt. Dann die Hälfte der Creme abgießen, also 100g, und mit einem blauen pflanzlichen Färbemittel einfärben. Ich habe das Magic Blue von Pure Raw verwendet. Das ist auf der Basis von Algen und Apfel. Aber auch hier gibt es inzwischen viele Möglichkeiten natürlich zu bleiben und keine Chemie zu verwenden.

Die andere Hälfte der Creme wird im Mixer mit den Himbeeren schön pink gemixt. Übrigens: Wer keinen Mixer besitzt, kann auch Cashewmus im Bioladen kaufen und dann alles mit dem Pürierstab vermischen. Wird dann allerdings nicht ganz so fein, funktioniert aber trotzdem.

Jetzt geht es nur noch darum, das Einhornkonfekt in die Förmchen zu stapeln. Weil ich etwas ungeduldig war und keine Kakaobutter verwendet wurde, die würde das ziemlich übel nehmen, habe ich die Schichten zwischendurch immer im Tiefkühlfach heruntergekühlt. Das dauert nur wenige Minuten. Wer etwas mehr Muse hat, kann dafür den Kühlschrank verwenden. Hier sollte die Einhornschoki dann auch bis zum Verzehr wohnen bleiben. Denn kühl schmeckt sie einfach am besten. Ich wünsche viel Spaß beim Nachmachen!

 

Author Ruth Moschner

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Join the discussion 5 Comments

  • Sternie sagt:

    Da ist der Name deines Blogs ja wirklich Programm, das ist eine tolle Idee 🙂

    Hast du dich nochmal an das Ansetzen eines eigenen Kokosjoghurts gewagt? Ich würde gerne aus diesem probiotischen Pulver, was es in der Drogerie gibt, und Kokosmilch Joghurt herstellen. Vielleicht kennst du dich damit aus?

    • Ja, das mache ich ab und zu. Ich verwende dafür meist nur das „Feste“ der Kokosmilch, aus dem Wasser mache ich dann was anderes (Chiapudding, Smoothie, etc.). Ich setze den Kokosjoghurt immer mit nem Joghurtferment oder nem Kefirferment aus dem Reformhaus an und lasse es über Nacht stehen. Man kann es wohl auch mit Brottrunk oder einem Löffel veganem Joghurt machen, da habe ich aber keinerlei Erfahrungen, da ich sowas nicht so häufig esse und daher, wenn man grade ein Gekauftes zuhause hatte, nicht wieder gleich Lust auf ein Weiteres hat. 😉

  • Nina sagt:

    Liebe Ruth,
    danke für das tolle Rezept. Was ist das für Glitzer den du verwendet hast? Oder habe ich das überlesen?

    Alles Liebe
    Nina

    PS: Herzlichen Dank für diese großartige Seite. Eine unglaubliche Quelle der Inspiration, wenn man sich gesund ernähren möchte.

  • Mareike sagt:

    Richtig geniale Idee. Bis aus die cashews hab ich sogar alles zuhause. Also geht’s gleich einkaufen, wenn ich aus dem Urlaub zurück bin.

    Liebste Grüße
    Mareike

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