Es gibt Eis, Baby! Vegan und ohne Industriezucker

Schokoladeneis-Lollies vegan und ohne Industriezucker

Veganes Eis ist ja immer so ne Sache, wenn es schön cremig werden soll. Die Lösung: Cashewkerne! Und diese kleinen Freunde tragen genau jene welche in sich!

Für sechs Förmchen braucht man 150g Cashewkerne, 300ml Wasser, 20g Kakao, 20g Carob (auch Carob süßt ein wenig, es geht aber auch ohne, dann ersetzt ihn einfach durch Kakao und verwendet etwas mehr Stevia) etwas Vanille und eine ordentliche Msp. Stevia. Alles zusammen im Mixer schön zu einer cremigen glatten Masse pürieren.

Man kann die Masse natürlich auch in die Eismaschine geben, um es noch cremiger zu bekommen. Aber ich finde, es geht durchaus auch in den Förmchen, wenn man sich nicht an dem ein oder anderen Eiskristall stört. Die Cashewkerne haben einen sehr hohen Fettgehalt, daher ist das, finde ich, nicht weiter tragisch. Ist alles fest gefroren, am besten über Nacht. 150g Schokolade (am besten hier natürlich auch auf eine ohne Industriezucker achten) mit 5 EL Kokosöl schmelzen und in einen Becher geben. Das Schoko-Eis aus dem Förmchen lösen und eintunken. Wer mag, gibt noch wahlweise Kokosraspeln, gehackte Walnüsse oder Popcorn darüber. Das muss natürlich schnell gehen, weil die Glasur auf dem Eis natürlich sehr schnell fest wird. Man könnte es auch als Eis-Fondue genießen und immer wieder ins Schoko-Töpfchen und in diverse Raspeleien stippen. Der Phantasie und Spielfreude sind wie immer keine Grenzen gesetzt. 🙂

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Es gibt dieses Eis noch in einer Variante ohne Stevia. Stattdessen süße ich mit 60g Medjouldatteln und 40g Ahornsirup. Die Datteln verleihen dem Eis nochmal eine besondere Cremigkeit.

Author Ruth Moschner

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Join the discussion 2 Comments

  • Sternie sagt:

    Lecker, ich habe gerade meinen Vorrat an selbstgemachtem Eis aufgegessen. An deinem Eis-Rezept ohne Stevia wäre ich daher sehr interessiert, zumal ich kein Stevia habe, dafür aber Datteln und Ahornsirup. 🙂

    Hast du mal mit Algen gekocht? Die sind ja auch sehr gesund und lassen sich sehr vielfältig einsetzen. In Pestos, Suppen, Salaten usw. schmecken sie lecker. Könntest du ja mal ausprobieren und vielleicht ein Rezept entwickeln. 😉

    Ich habe noch eine Frage an dich: Ist Haferkleie noch gesünder als Haferflocken? Kann ich in Rezepten auch mal Haferkleie statt Haferflocken nehmen oder einen Teil der Flocken durch die Kleie ersetzen? Gibt es eine Tageshöchstverzehrsmenge?

    • Hi Sternie, kommt drauf an, was Du mit der Haferkleie bezwecken möchtest. Viele schwören darauf, weil in der Kleie mehr gute Inhaltsstoffe enthalten sein sollen. Ich denke aber, dass sich die Natur schon was dabei gedacht hat, das ganze Korn zu entwickeln. Es geht doch immer um den Verbund und das komplette Zusammenspiel eines Nahrungsmittels und nicht nur um Auszüge davon. Also, Du kannst es ausprobieren, um Deine Verdauung anzukurbeln, solltest Du da an Trägheit leiden. Oder an zuviel Magensäure, da ist sie auch eine zeitlang ratsam. Ich persönlich finde, dass man Nahrungsmittel möglichst unverarbeitet genießen sollte. Haferflocken sind nur einmal gequetscht. Haferkleie geschält, bzw. Kern und Schale separiert und der Rest entfernt.

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