Kalte grüne Sommersuppe – vegan und raw

Grüner Smoothie aus Gemüse paleo vegan

Herrlich erfrischend, in Nullkommanix fertig und ja, neumodisch sagt man auch Smoothie dazu. Hauptsache, ihr probiert das leckere Zeug einfach mal aus. 😉

Für eine Person braucht man 1 kleine Fenchelknolle, 1/2 Avocado, 1 Salatgurke, den Saft einer Bio-Zitrone und einen halben Bund Pfefferminze und ein paar Stengel Petersilie. Zuerst die Gurke kleinschneiden und zusammen mit den Kräutern, dem Zitronensaft und etwas Wasser in den Mixer geben. Hat sich alles verflüssigt kommen vier-fünf Eiswürfel dazu und die zerkleinerte Fenchelknolle und die Avocado. Nochmal alles schön cremig pürieren und danach mit Strohhalm oder Löffel genießen. Übrigens ist es immer gut, auch einen Smoothie zu „kauen“, denn dadurch werden die wertvollen Inhaltsstoffe besser verwertet! Die Kräuter und Gemüse sorgen für jede Menge Mineralstoffe, das Gemüse liefert wertvolles Pflanzenwasser und Ballaststoffe.

In einer gut verschließbaren Flasche lässt sich der Smoothie auch prima mit ins Büro nehmen.

 

Author Ruth Moschner

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Join the discussion 3 Comments

  • Sternie sagt:

    Lecker, den Smoothie werde ich bei den Temperaturen sicherlich nachzaubern. 🙂

    Hast du schon mal etwas mit Aquafaba zubereitet? Ich probiere gerade ein paar Sachen damit aus und wollte gerne wissen, ob du dich damit eventuell auch auskennst. Ist das Wasser aus der Dose gesundheitlich bedenklich? In vielen Rezepten sollen Hülsenfrüchte aus der Dose ja abgespült werden. Verhält es sich anders mit dem Bohnenwasser aus Glaskonserven?

  • Die Bedenken haben wahrscheinlich nichts mit dem Behältnis an sich zu tun. Ich denke, es geht darum, die Aufnahme der Phytinsäure zu verhindern. Phytinsäure ist ein sekundärer Pflanzenstoff, welcher eigentlich dazu dient, Fressfeinde davon abzuhalten, die Pflanze aufzufuttern und damit zu vernichten. Auch wir sind natürlich „Fressfeinde“ und wenn wir zuviel Getreide oder Hülsenfrüchte zu uns nehmen, verhindert die Phytinsäure nicht nur, dass andere wertvolle Vitamine und Mineralstoffe vom Körper aufgenommen werden, wir bekommen oft auch Bauchschmerzen, Blähungen und andere Verdauungsprobleme davon. Verhindern kann man das, indem man Getreide und Hülsenfrüchte ankeimen lässt, also mindestens über Nacht in Wasser einweicht. Die für uns schädlichen Pflanzenstoffe gehen dann nämlich ins Einweichwasser und machen Platz für den Keim, der nicht am Wachsen gehindert werden soll. Daher sollte man aber eben auch dieses Einweichwasser abgießen. Die Frage ist allerdings, ob Hülsenfrüchte aus der Dose oder im Glas genau in diesem Wasser gekocht und aufbewahrt werden oder ob sie erst gekocht und dann im frischen Wasser in die Dose kommen. Auf Nummer sicher gehst Du auf jeden Fall, wenn Du die Kichererbsen erst einweichst, dann kochst und aus diesem Kochwasser (eben nicht dem Einweichwasser), Deinen „Eischaum“ herstellst. Andererseits, wenn Du auch das aus der Dose verträgst, und es gibt viele, die keine Probleme mit Dosen-Früchten haben, probier es einfach aus. denn soooo eine große Menge nimmt man mit ein bisschen Schaum sowieso nicht zu sich. Da ist ne Tüte Gummibärchen oder ne Schachtel Kippen im Zweifel wesentlich gesundheitsschädlicher.

  • Sternie sagt:

    Vielen Dank für die ausführliche Antwort! Ich habe das Aquafaba aus der Dose gut vertragen und werde einfach weiter Rezepte damit ausprobieren. Damit lässt sich nämlich nicht nur Süßes herstellen, sondern z.B. auch vegane Mayonnaise.

    Ich finde deine Rezepte übrigens sehr ansprechend, da ich selber großen Wert auf gesunde Ernährung lege und möglichst nur unverarbeitete Lebensmittel zu mir nehmen möchte. Danke für die Inspirationen 🙂

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