Protein-Pfannkuchen – lecker trotz lowcarb und lowfat

Proteinpfannkuchen lowcarb lowfat glutenfrei

Manchmal müssen es Pfannkuchen sein. Bei mir zumindest. Meine aktuellen Lieblinge gab es diese Woche zweimal – ohne schlechtes Gewissen.

Für zwei Pfannkuchen habe ich ein Bio-Ei mit 15 g Proteinpulver, etwa 2 EL Pflanzenmilch, einer Prise Salz und einer Msp. Stevia verquirlt. Wer noch natürlicher süßen möchte, gibt stattdessen eine halbe gut zerquetschte Banane oder eine pürierte Dattel dazu. Das liefert zusätzlich Energie. Denn, ich gebe zu, den Steviageschmack mag ich auch nicht immer. Bei einer Mini-Prise stört er mich aber inzwischen nicht mehr so sehr.

Jetzt die Hälfte des Teiges in einer beschichteten Pfanne mit etwas Pflanzenöl ausbacken und erst wenden, wenn sich an der Oberfläche Blasen gebildet haben. Beim zweiten Pfannkuchen genauso verfahren. Mit Chiapudding oder Beeren oder Fruchtmus füllen, oder pur genießen.

Diese Menge reicht prima für ein Post-Workout, oder wenn man nicht allzu hungrig ist. Für eine volle Ruth-Mahlzeit verdopple ich die Menge. Wem das zuviel ist, die Dinger schmecken auch kalt sehr lecker.

Manchmal ergänze ich das Rezept um 1 EL Vollkorn-Dinkelmehl und etwas Flüssigkeit. Durch das Gluten im Mehl werden die Pfannkuchen elastischer und das Vollkorn versorgt zusätzlich mit Kohlenhydraten.

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Was das Proteinpulver angeht, kamen diese Woche ein paar Fragen. Deshalb hier nochmal die Info zum Thema. Grundsätzlich achte ich immer darauf, dass ich alle Inhaltsstoffe verstehe, die drin sind, je weniger desto besser. Es sollte keine Farbstoffe, keinen versteckten Zucker oder sonstige komischen Dinge enthalten. Und die Proteinlieferanten sollten im Idealfall angekeimt sein. Für diese Pancakes habe ich Erbsen- und Reisprotein von Pulsin vermischt. Ich mag aber auch das Aminobase-Pulver von Dr. Jacobs und die Produkte von Sunwarrior. Es gibt aber sicherlich auch andere tolle Produkte von anderen Herstellern. Wenn ich nur vegan koche, mische ich grundsätzlich zwei Proteinquellen miteinander, damit das Aminosäurenprofil komplett und in einem guten Verhältnis vorhanden ist. 🙂

 

 

Author Ruth Moschner

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Join the discussion 2 Comments

  • Peter Jebsen sagt:

    Welchen Sinn hat das Proteinpulver? (Frage ich ohne Hintergedanken – ich weiß es einfach nicht, da mir die Substanz in der Küche bisher noch nicht begegnet ist.)

    • Das Proteinpulver erhöht einfach den Gehalt an Protein im Essen. Viele Sportler schwören drauf, um nach dem Training so effektiver Muskeln aufbauen zu können. Auch in der veganen Ernährung macht es manchmal durchaus Sinn, mit Proteinpulvern zu ergänzen, insbesondere die Mischung aus verschiedenen Quellen erhöht die Bioverfügbarkeit, also die Menge, die dann tatsächlich vom Körper verwertet wird. Außerdem macht es das ganze „lowcarb“ ohne zu dünn zu wirken. Heißt: kann man machen, muss man nicht. Ich hoffe, ich konnte etwas helfen.

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