Scharfe Reis-Falafel mit Kurkuma – vegan

Rezeptbild vegane Reis-Falafel mit Kurkuma Reste

Eine einfache Resteverwertung, wenn man Reis oder Quinoa vom Vortag übrig hat und gesund ist es aus Versehen auch noch.

Für etwa 30 Bällchen braucht man 250g gekochten Vollkorn-Jasmin oder Duftreis (vom Vortag). Gestartet wird aber erst einmal mit ca. 150 ml Wasser und 3 EL Leinsamen, die zusammen im Mixer geschrotet werden, damit sie quellen können. Dazu kommen 15g frische Kurkumawurzel, 1 Frühlingszwiebel, 2 TL Koriandersamen, 2 TL Kreuzkümmel, 1/2 TL Chilipulver, 1/2 TL schwarze Pfefferkörner, um die Wirkung des Kurkuma zu verstärken, 1 TL Salz und ein Bund Koriandergrün. Das mit dem Koriandergrün ist ja so eine Sache. Es gibt Leute, die es partout nicht essen können. Die nehmen stattdessen einfach einen kleinen Bund glatte Petersilie. Nun etwa 100g vom Reis oder Quinoa zusammen mit 3 EL Kichererbsenmehl dazugeben und alles nochmal ordentlich im Mixer cremig pürieren. Eine große Karotte oder Pastinake (etwa 150g) zusammen mit einem daumengroßen Stück frischem Ingwer (etwa 10g) kleinraspeln – das geht am besten in der Küchenmaschine, im Turbochef von Tupperware, aber natürlich auch per Hand. Wer per Hand raspelt, tue dies bitte nur mit der Karotte, den Ingwer einfach mit dem Messer kleinschneiden, sonst verletzt man sich noch an dem kleinen Stückchen. Das Gemüse zusammen mit dem restlichen Reis und dem Püree im Mixer in eine Schüssel geben und gut durchrühren und mit Teelöffeln oder der Hand Bällchen formen. Durch die unterschiedlichen Konstistenzen werden die Falafeln schön fluffig und knusprig, wenn man sie dann in Pflanzenöl goldbraun frittiert. Man kann sie aber natürlich auch in der Pfanne braten oder, wer ganz auf fett verzichten möchte, bäckt sie bei 175 Grad im Backofen. Zwischendurch bitte immer wenden.

 

 

Dazu passt ein klassisches Hummus, aber auch Salat. Sie schmecken warm, aber auch am nächsten Tag kalt im Büro.

Author Ruth Moschner

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