Süßkartoffel-Schmarrn – vegan und ohne Industriezucker

Veganer Süßkartoffelschmarrn ohne Industriezucker

Eigentlich wollte ich Süßkartoffel-Pancakes machen, war aber zu faul und zu ungeduldig, kleine filigrane Teilfladen in der Pfanne auszubacken. Das Ergebnis: köstlicher, saftiger, karamelliger Schmarrn.

Aber der Reihe nach. Eine vorgekochte, vom Vortag übrig gebliebene Süßkartoffel (etwa 200g), schälen und pürieren. Zusammen mit 80g Dinkel-Vollkornmehl, 1 TL Natron, 1 TL Lebkuchengewürz, einer Prise Salz, 1 EL Ahornsirup und 120ml Pflanzenmilch für 2-3 Minuten gut verrühren. Zuletzt 1 EL Apfelessig unterrühren, um das Natron in Gang zu setzen.

2 EL erhitzbares Pflanzenöl in eine große Pfanne geben und den Teig darin verteilen. Fangt bei hoher Temperatur an, und schaltet nach zwei Minuten auf mittlere Hitze, sonst verbrennt euch die Teigmasse. Sobald der Teig oben Blasen bildet, teilt den Fladen in vier Stücke, um ihn dann zu wenden. Ist der Teig auch von der anderen Seite gut durchgebacken, könnt ihr die Stücke erneut etwas zerkleinern und noch zwei Minuten in der warmen Pfanne, aber auf ausgeschalteter Herdplatte „ziehen“ lassen. Ich bin immer etwas vorsichtig, exakte Garzeiten durchzugeben, da jeder Herd anders ist. Ich habe meinen Schmarrn insgesamt sieben Minuten gebraten und immer wieder gewendet. Das Ergebnis, das Äußere war schön karamellisiert durch den natürlichen Zuckergehalt der Süßkartoffel und des Ahornsirups, das Innere war noch schön saftig. Schmeckt sicher auch kalt, mein Schmarrn hat es allerdings nicht lange überlebt. 😉 Man könnte natürlich auch noch Rosinen, Cranberries oder Nüsse dazugeben oder mit Apfelmus servieren. Jaja, aber ich fand ihn pur einfach schon köstlich genug.

Author Ruth Moschner

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