Vegane „Käse“-Soße – paleo

By 5. Februar 2017Herzhaft
Rezeptbild vegane Käsesoße mit Pilzen und Kräutern

Ich weiß, hübsch sieht es nicht aus, aber ich war vom Geschmack so begeistert, dass ich euch das Rezept nicht vorenthalten wollte.

Für das Grundrezept braucht man eine ordentliche Handvoll Cashewkerne (bei einem normalen Haushaltsmixer empfiehlt es sich, diese mit kochendem Wasser zu übergießen und für eine halbe Stunde einzuweichen und vor der Verwendung das Wasser abzugießen), Saft einer halben bis ganzen Zitrone, je nach Saftigkeit, 1/2 TL Salz, weißen Pfeffer und eine mehlige gekochte Kartoffel (ca. 100g). Das Ganze nun in den Mixer geben und mit etwa 150-200ml Wasser cremig pürieren. Wer möchte, könnte noch etwas Hefeflocken dazugeben. Ich fand den Geschmack schon ziemlich lecker und wollte auf derlei Schnickschnack verzichten. Also hab mich an meine Pilzsoße gemacht. Dafür habe ich eine kleine Schalotte in 1 EL Kokosöl angebraten, bis sich Röstaromen entwickelt haben. Zwei kleine Karotten raspeln, ebenfalls in den Topf geben und für zwei-drei Minuten anbraten. 250g Pilze, in meinem Fall waren es braune Champignons, vierteln, dazugeben und für weitere zwei Minuten brutzeln. Wer mag, löscht das ganze mit 100ml Weißwein ab und köchelt alles solange ein, bis der Alkohol verflogen ist. Wer auf Alkohol verzichtet, verwendet eine Mischung aus 1/3 hellem Essig und 2/3 Wasser. Dann die „Käsesoße“ darübergeben und zuletzt einen Bund Petersilie hacken und untermischen. Passt prima zu Nudeln (ich hatte Emmer-Vollkornnudeln), aber auch Reis, Quinoa oder Kartoffeln sind eine gute Kombination. Die Soße selbst ist tatsächlich Paleo, wer sich streng danach ernährt, könnte auch prima Zucchininudeln dazu essen. Das werde ich beim nächsten Mal wohl auch versuchen, da das Essen wirklich gut satt macht. 😉

Tipp: Ich habe die Kartoffel übrigens geviertelt und einfach im Nudelwasser mitgekocht, um Töpfe und Zeit zu sparen.

Zweiter Tipp: Pilze nicht wässern, sondern nur mit Küchenkrepp reinigen, sonst saugen sie sich mit Flüssigkeit voll und verlieren an Geschmack.

Author Ruth Moschner

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