Buchweizen-Cassava-Brot voller Protein und Ballaststoffen

AIP-Brot mit Cassavamehl und Buchweizen

Die Tüte mit Cassava bzw. Maniokmehl stand schon ein paar Wochen bei mir zuhause rum, jetzt habe ich endlich damit gebacken und ich muss sagen, wow! Geschmacklich einfach nur genial und unbeschreiblich gut!

Zutaten für ein Kastenbrot:

200g Buchweizen (über Nacht in Wasser eingeweicht, macht ihn verträglicher und noch gesünder)

150g Cassava/Maniokmehl (falls ihr es nicht bekommt, geht sicherlich auch Kastanienmehl)

100g Chiasamen

100g geschälte Hanfsamen

3 EL Flohsamenschalten, gemahlen

2 TL Salz

3 EL Fett, z.B. Ghee, Kokosöl, Pflanzenöl

1 TL Dattelsirup

1 Päckchen Trockenhefe (für 500g Mehl)

400ml Wasser

Brotgewürz nach Belieben (ich hab 2 EL verwendet, ich mag es aber auch kräftig gewürzt)

Los geht’s. Zuallererst habe ich mich um die Hefe gekümmert. Etwas lauwarmes Wasser, den Dattelsirup und die Hefe verrühren und an einen warmen gemütlichen Ort stellen. 😉

Solltet ihr Buchweizenmehl verwenden und die Körner nicht vorher ankeimen wollen, braucht ihr später eventuell etwas mehr Wasser. Ich persönlich nehme mir die Zeit, geht ja prima über Nacht und habe danach einfach mehr Nährstoffe davon.

Die trockenen Zutaten vermischen, also Maniokmehl, Salz, Flohsamenschalen, Gewürze, Chia und Hanf. Den Buchweizen gut abspülen und pürieren, wenn ihr einen Mixer habt, damit geht es am einfachsten. Ansonsten, wie gesagt, funktioniert das ganze auch mit Mehl, welches ihr dann direkt unter die anderen Zutaten mischt.

Das Fett mit 100ml heißem Wasser schmelzen, dann die restliche Flüssigkeit dazugeben, die Hefe unterrühren und alles miteinander verrühren. 30 Minuten Gehzeit sollten ausreichen, damit der Teig fluffig wird. Wer länger wartet, sollte auch Erfolg haben.

Alles in eine Kastenform füllen und darauf achten, dass unten keine Luftlöcher verbleiben. Dafür einfach ein paar mal die Form auf den Tisch klopfen. Ich habe das Ganze dann bei 175 Grad Umluft für 40 Minuten gebacken und dann aus der Form genommen und die Hitze auf 160 Grad reduziert. Weitere 50 Minuten backen und fertig ist das herrliche Brot.

Wie immer habe ich es nach dem Abkühlen geteilt und die Hälfte eingefroren.

Info: Hefe ist in den meisten Fällen glutenfrei, da sie auf Melasse gezüchtet wird. In Ausnahmefällen wächst sie auf Getreide, dessen Gluten aber angeblich nicht auf die Hefepilze übergeht.

Author Ruth Moschner

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