Meine Kaffee-Alternativen

By 26. Februar 2019Einfach gut
Detox und Kaffee

Kaffee – unser Freund und Helfer, ein Partner, der uns nicht nur nach schlaflosen Nächten eine Stütze bietet, die treue Seele, warm, dunkel, cremig, herrlich! Und halt nicht gerade gesund.

Jaja. Auch, wenn die Kaffeebohne an sich natürlich viele tolle Antioxidantien enthält, das Koffein setzt den Körper unter Stress. Ähnlich wie Nikotin löst das zum Beispiel “Impulse” auf Toilette zu müssen, aus, weil der Darm das Gift so schnell wie möglich loswerden möchte. Die Nebennieren schütten durch das Koffein extra Cortisol (unser Antriebs- und Stresshormon) aus. Erstmal nichts Schlechtes, dauerhaft kann das aber üble Folgen haben. Das heißt jetzt natürlich nicht, dass man für immer aufeinander verzichten muss. Aber ein bewußter Umgang, eine Reduzierung oder eine Phase des Entzugs tut durchaus mal ganz gut.
Ich habe hier ein paar Kaffee-Ersatz-Möglichkeiten aufgeschrieben, die ich bereits getestet habe. Vielleicht habt ihr aber auch noch ein paar andere Erfahrungen gemacht. Schreibt sie gerne in die Kommentare!

Löwenzahnwurzel-“Kaffee” ist ähnlich wie Getreidekaffee, nur, dass dieser eben aus Löwenzahnwurzeln hergestellt wird. Ich muss gestehen, ich war vom Geschmack ein wenig enttäuscht. Ich hatte mir mehr Bitterstoffe erwartet, stattdessen war das aufgebrühte Granulat recht dünn und eher süßlich.

Vrappépulver (Grundzutat Maca, Carob, Kakao) Ich persönlich finde diese Mischung von pureraw auch ganz spannend, hier ist Maca einer der Hauptbestandteile. Wieder eine Wurzelknolle, die zudem noch den Hormonhaushalt ausgleichen soll und Energie spendet. Geschmacklich erinnert es tatsächlich ein wenig an Eiskaffee!

Getreidekaffee-Pulver ist sicherlich eines der bekanntesten Ersatzprodukte. Schmeckt auch eher süßlich, ist aber durchaus vergleichbar und passabel, insbesondere, wenn man nachmittags den kleinen Kick möchte und es milder mag.

Lupinenkaffee kommt geschmacklich dem Original am nächsten! Lupinen sind heimische Hülsenfrüchte, die wunderschöne Blüten tragen. Diese werden wie Kaffeebohnen geröstet und gemahlen. Man kann mit dem Pulver also exakt so verfahren wie mit normalem Kaffee, nur eben ganz ohne Koffein. Bekommt man zum Beispiel bei Regenbogenkreis.

Kakao, bzw, eine heiße Schokolade kann durchaus für tolle Genussmomente sorgen. Denn eines muss dem Kaffee ja lassen, er verschafft uns einfach eine schöne Zeit. Natürlich lässt sich der Geschmack auch hier nicht vergleichen. Aber ein heißer Kakao mit Mandelmilch und Dattelsüße liefert auch mikronährstofftechniosch alles, was man zum Glücklichsein braucht. Auf den Versuch kommt es an.

Kaffee-Heilpilzmischung – die Kombination aus Kaffeegranulat und Reishipilzen ist für mich absolut top, wenn man bewußt genießen möchte, aber nicht ganz aufs Koffein verzichten will. Denn die Mischung enthält auch etwas Kaffeegranulat. Die Heilpilze sollen es angeblich schaffen, die “schlechten” Eigenschaften zumindest ein wenig auszugleichen. Vielleicht rede ich mir das ganze aber auch nur ein. Ich muss gestehen, die Mischung von Dr. Jacobs mag ich sehr, andere Mischungen waren bisher nicht so mein Ding, insbesondere die kleinen Überteuerten, die einzeln in Tütenverpackt sind (nicht im Bild).

Grüner Tee/Matcha/Mate liefern tolle Antioxidantien, zügeln den Appetit und liefern mit dem Teein eine etwas sanftere Droge als das Koffein, weil die Dosis moderater über den Tag verteilt abgegeben wird.

Schwarztee liefert ebenfalls Teein, macht also wach, ohne den Körper zu sehr unter Stress zu setzen. Wobei ich sagen muss: nach zwei Tassen Earl Grey spüre ich durchaus auch schon den kleinen Duracellhasen in mir. Haha.

Süßholzwurzeltee am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen. Geschmacklich hat das natürlich nichts mit Kaffee zu tun, aber die Süßholzwurzel kann die Nebeniere unterstützen und für einen ordentlichen Energieschub sorgen. Detox Deluxe! Leider habe ich bisher keinen reinen Süßholzwurzelttee in Deutschland entdeckt. Ich mag aber die Mischungen von Lebensbaum oder Pukka sehr gerne.

Grüner Hafertee ist, meiner Ansicht nach, völlig unterschätzt. Er gehört in jede Bürogemeinschaft! Wirklich! Auch hier fehlt zwar der Kaffeegeschmack, grüner Hafertee schmeckt wie ein milder Kräutertee. Aber seine Wirktung ist sensationell, denn avena sativa wirkt ausgleichend bei Stress, er gibt Energie, unterstützt aber abends auch die Entspannung. Er regt die Lymphe an, löst Blockaden im System und sorgt für ein besseres Level an Konzentration. Perfekt zum Fasten! Gibts in Apotheken oder Tee-Läden wie Kräuter-Kühne.

Übrigens, der geringste Koffeinanteil ist natürlich im entkoffeinierten Kaffee. Ganz koffeinfrei ist der nie. Er ist aber extrem reduziert, dafür meist jedoch von minderer Qualität. Etwas mehr Koffein enthält Espresso, hier wird bei der Herstellung das heiße Wasser durch den gemahlenen Kaffee “gepresst” und ist somit nicht lange mit dem Koffein in Berührung. Filterkaffee dauert in der Herstellung schon länger und am intensivsten sind sicherlich die Frenchpress-Methode, bzw. der arabische Mokka.
#koffein #nebenieren #kaffee #kaffeesucht #entzug #kaffeeesatz

Author Ruth Moschner

More posts by Ruth Moschner

Join the discussion 4 Comments

  • Gabi Preller sagt:

    Hallo Ruth, Süßholzwurzeln bekommt man, wie andere Kräuter und Tees, in loser Form in den meisten Teeläden oder auch, dann etwas teurer, in Apotheken. LG 😊

    • Kathrin Kröber sagt:

      was ich hier über Koffein und Antioxidantien lese ist nicht richtig. Die ganze Welt wird verarscht, mit der Aussage, es seien sehr viele Antioxidantien im Koffein enthalten. Mir wird ganz schlecht, wenn ich das höre. Man müsste schon mehr als 12 Tassen Kaffee trinken, um von vielen Antioxidantien zu sprechen, mit Obst und Gemüse und Nüssen am Tag erreicht man weitaus mehr. Der Mensch glaubt das was man ihm vorschreibt und so viele Wissenschaftler werden für Falschaussagen bezahlt. Was zählt ist nur der Profit der Konzerne. 23 verschiedene Pestizide in einer Tasse Kaffee hat man in deutschen Laboren (Fernsehsendung) gefunden und jedes Jahr kommen immer mehr neue Pestizide auf den Markt, was es den Laboren sehr schwer macht, sie ausfindig zu machen. Wir werden alle vergiftet.
      K.Kroebler

      • Einfach den Artikel gründlich durchlesen und reflektieren, was da wirklich geschrieben steht, bevor man eine polemische Antwort formuliert mit Behauptungen ohne Quellenangaben. Eine Tasse Kaffee vergiftet nicht pauschal. Es zwingt Sie aber auch keiner, Kaffee zu trinken. 😉 Bleiben Sie doch einfach bei Ihren Lieblingsgetränken.

Leave a Reply to Gabi Preller Cancel Reply