Veganer Cheesecake mit Passionsfrucht – ohne Industriezucker

Rezeptbild Veganer Cheesecake

So cremig, so frisch mit einem Boden, der schmeckt wie Keksteig! Ja, und hier gibt es das Rezept dafür. Ich weiß. Ich bin unfassbar freundlich zu euch!

Für eine kleine Springform mit dem Durchmesser von 20cm – ich habe damit acht Personen versorgt, denn vegane Käsekuchen machen schneller satt – braucht ihr:

Boden:

25g vegane Butter (z.B. Alsana)

60g Erdmandelcreme (z.B. Rapunzel)

70g Walnüsse (z.B. vom Baum, kleiner Scherz, ich denke, die sind nicht so schwer im Laden zu finden)

 

Creme:

115 g Cashewkerne (ich kaufe immer den Bruch, der ist günstiger)

115g Kokosjoghurt (entspricht einem kl. Becher)

Saft von 2 Zitronen

4 Passionsfrüchte

30g Ahornsirup oder Reissirup

50g Kokosöl (leicht erwärmt)

 

Zubereitung:

Die Cashews mit kochendem Wasser übergießen und zur Seite stellen. Habt ihr keinen Hochfrequenzmixer, lasst sie über Nacht einweichen, dann lassen sie sich auch mit einem normalen Gerät cremig mixen.

Den Boden der Springform mit Backpapier auslegen. Die Butter zusammen mit der Erdmandelcreme in einem Topf bei geringer Hitze schmelzen. Die Walnüsse in der Küchenmaschine, im Mixer oder mit einem Nudelholz in einer Tüte zermahlen und unter die Creme rühren, so dass ein Teig entsteht. Diesen in der Springform gleichmäßig verteilen, festdrücken und im Kühlschrank kalt stellen.

Hinweis: Erdmandelcreme besteht nur aus gemahlenen Erdmandeln und süßt von Natur aus. Die Konstistenz ist allerdings leicht “sandig”. Das liegt an den tollen Ballaststoffen, die unsere Darmflora so liebt. Wer das nicht mag, kann natürlich auch Haferflocken und Datteln oder Nüsse und Datteln als Boden verwenden.

So. Weiter geht’s.

Das Einweichwasser der Cashews gut abgießen und die Kerne abspülen. Zusammen mit dem Kokosjoghurt, dem flüssigen Kokosöl, Ahornsirup und dem Zitronensaft solange pürieren, bis eine cremige Masse entsteht und keine Stückchen mehr vorhanden sind. Die Passionsfrüchte teilen und auslöffeln. Ihr könnt die Kerne absieben. Ich habe es so gemacht, dass ich zwei Früchte durchgesiebt habe, also richtig fein säuberlich durchs Sieb gedrückt, damit auch nichts verloren geht und die anderen beiden habe ich mit Kernen in den Mixer gegeben. Ergibt diese schwarzen Pünktchen, die so ein bisschen aussehen wie Vanillemark aus dem Bild. Stört beim Essen nicht, da sie ja feingemixt sind, aber ist halt optische Geschmackssache.

Ist die Creme fertig, verteilt ihr alles gleichmäßig auf dem Kuchenboden und stellt alles kalt. Am besten über Nacht. Dann seid ihr auf der sicheren Seite, Habt ihr nur zwei Stunden Zeit, stellt es ins Gefrierfach. Selbst wenn es zu kalt friert, schmeckt er auch noch saulecker. 🙂

Am nächsten Tag habe ich alles mit Physalis dekoriert, weil ich die liebe. Ihr könnt eurer Phantasie natürlich freien Lauf lassen.

Viel Spaß beim Nachmachen, ihr Zuckerschnecken!

Author Ruth Moschner

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