Warum Vitamin D so wichtig ist!

By 18. Mai 2020Allgemein
Vitamin D Ruth Moschner

Ständig schlechte Laune, Wassereinlagerungen oder sogar Muskelschmerzen? Hormone sind Botenstoffe und damit an unzähligen Stoffwechselvorgängen unseres Körpers beteiligt. Viele Frauen können ein Lied davon trällern, aber auch für Männer ist das Thema Hormone relevant.

Vitamin D zum Beispiel, welches von unserem Körper in das Hormon Calcitriol umgewandelt wird, können wir selber herstellen, allerdings nur dann, wenn wir uns täglich 20 Minuten ohne Lichtschutzfaktor und Kleidung der Sonne aussetzen. ja. Merkste selber, wa? Wir sind nämlich dirtekt aus dem dunklen, eingemummelten Winter in die Covid-19-stayathome-Masken-Phase übergeschliddert. Ich empfehle sowieso, den Vitamin-D-Spiegel im Blut regelmäßig testen zu lassen, aktuell aber umso mehr. Nicht nur, um die Knochengesundheit zu erhalten.

Schlechte Laune? Aufgeschwemmt?

Grade Stimmungsschwankungen, Verdauungsprobleme, Wassereinlagerungen oder Muskelschmerzen könnten in einem derartigen Mangel ihre Ursache haben. PMS, sowie Ekzeme und Hautausschläge, sowie trockene Haut können ein Zeichen für D3-Mangel sein. Vitamin D wirkt unterstützend für’s Immunsystem und Unterstützung können wir doch wirklich immer gut gebrauchen. Vitamin D ist auch ein Thema bei der Krebsvorsorge und bei Autoimmunerkrankungen. Und bevor jetzt alle blind in den nächsten Drogeriemarkt rennen… sprecht erst einmal mit eurem Arzt und lasst euer Blut testen, damit die richtige tägliche Dosierung für euch gefunden werden kann.

K2 dazu? Ja, nein, vielleicht?

Viele Produkte gibt es in Kombination mit dem Vitamin K2. Dies soll zur besseren Aufnahme im Körper dienen. Nun ist es so, dass Mineralstoffe, Vitamine und Spurenelemente sowieso immer nur im Verbund richtig wirken können. Fehlt ein Teilchen, wird das also eh nichts. Es gibt aktuell keine relevanten Studien, die wirklich beweisen, dass man bei einer Substitution von D3, das K2 noch dazu benötigt. Isst man ausreichend grünes Gemüse, dürfte das genügen.

Ich nehme Vitamin D und es schlägt nicht an

Ein Grund dafür kann aber ein anderer Mangel sein. Denn auch Magnesium spielt beim “Einbau” von Vitamin D3 eine große Rolle. Nimmst Du also seit Wochen Vitamin D, Dein Blut zeigt aber immer noch keine Steigerung des Wertes, unbedingt Magnesium testen lassen.

Laborwerte

Die aktuellen Laborwerte spiegeln oft nicht das wieder, was unser Körper uns sagen möchte. In der ganzheitlichen Heilkunde richtet man sich nach viel höheren Zahlen. Natürlich löst die Einnahme von Vitamin D nicht alle Probleme, aber man sollte diesen Wert bei der Suche nach möglichen Gründen für die eigenen Symptome auf keinen Fall außer Acht lassen.

Hochdosis oder weniger ist mehr

Hier gehen die Meinungen ja wirklich weit auseinander. Da Vitamin D nicht wasserlöslich ist, bin ich bei selbst diagnostiziertem Mangel keine Freundin einer täglichen Einnahme von über 20.000 i.E. und mehr. Das kann von Fall zu Fall sicher erfolgreich sein, sollte meiner Ansicht nach aber IMMER mit einem Prodi an der Seite und regelmäßigen Blutkontrollen passieren.

Die auf der Packung empfohlene Einnahmedosis (meist sind das 1000-2000 i.E.) ist jedoch meist unbedenklich. Eine Steigerung, nach Fachberatung, ist oft aber sinnvoll.

Author Ruth Moschner

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