Gemüsestampf – kinderleicht und lecker

By 28. Januar 2019Einfach gut, Herzhaft
KInderessen Gemüsestampf

Ich bin kein Fan von Aussagen wie “Kinder müssen alles essen”, aber Gemüse ist nun mal echt gesund und wichtig. Wieso also nicht ein Spiel draus machen?

Wenn man mit Kindern gemeinsam kocht, essen die Kleinen meist lieber, was auf den Tisch kommt. Neugierde wecken, mit Fingern probieren lassen, Geschichten erzählen und dem Kleinen einen gute Platz am Esstisch sichern, wo es sich sicher und wohl fühlt. Ich weiß, das gilt natürlich nicht für alle Kinder, aber ab und zu klappt es wirklich. Bei “Gemüse verstecken” darf natürlich das Kind entscheiden, welches Gemüse versteckt werden soll. Kartoffeln machen alles besser, daher ist die Basis ein Stampf, der mit wahlweise zwei anderen Gemüsesorten kombiniert werden soll. Papa oder die große Schwester dürfen natürlich nicht in die Küche, denn sie sollen später beim essen raten, um welches Gemüse es sich handelt.

Da der Stampf recht frei interpretiert wird, schreibe ich hier mal eines meiner Lieblingskombis auf. Lauch, Kartoffeln, Karotten, Fenchelsamen, Brühe, Sole  und Kokosöl. Die Mengenangaben sind variabel. Ich hatte 1 dicken Lauch, fünf große Karotten und mindestens 1 kg mehlige Kartoffeln.

Den Lauch in zwei EL Kokosöl anbraten, 2 EL Fenchelsamen dazu geben und solange garen, bis Röstaromen entstehen. Karotten und Kartoffeln in der Zwischenzeit schälen und in grobe Stücke teilen. Ich achte beim Zerschneiden immer darauf, dass der Gargrad stimmt, das heißt, die Kartoffelstücke sind größer als die Karotten, weil die länger brauchen, um durch zu sein. Mit reichlich Wasser aufgießen, Gemüsebrühe (körnige) dazugeben und etwa 15 Minuten kochen. Dabei entsteht eine sensationelle Gemüsebrühe. Diese schöpfe ich bis zur Hälfte ab und friere sie für Suppe ein. Jetzt etwas Kokosöl oder Ghee dazu geben und alles zerstampfen. Mit Sole und Pfeffer abschmecken. Fertsch.

Dazu passt alles, vom Spiegelei, über Spinat, grüne Bohnen, Hühnchen…

 

Author Ruth Moschner

More posts by Ruth Moschner

Leave a Reply

Ich akzeptiere