TOTAL DETOX – Was Sie schon immer mal loswerden wollten

Das Leben ist eine Herausforderung…

Wenn wir sie annehmen, können wir daran wachsen.

Dieses Buch ist für alle, die Lust haben, endlich wieder ihr natürliches Bauchgefühl zurückzuerobern.

Einfach mal Pause machen und ehrliche Selbstfürsorge betreiben, in einer Zeit voller Einflüsse, Fremdbestimmung, Leistungs- und Figurdruck.

TOTAL DETOX hilft nicht nur dabei, Eingelagertes loszuwerden, hier gibt es auch Tipps gegen Entgiftungskrisen, Verdauungskarneval und Möglichkeiten, den inneren Selbstdemontagefuzzis “tschüssikoffski” zu sagen.

Viel Spaß beim Lesen!

Das Buch TOTAL DETOX von Ruth Moschner

Ist im Buchhandel erhältlich…

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Interview mit Ruth Moschner zum Buch TOTAL DETOX

1. Wie kamen Sie auf die Idee zu Ihrem Buch „Total Detox“?
Fasten begleitet mich seit etwa 15 Jahren und ich habe nie das optimale Buch dafür gefunden. Ok, eigentlich habe ich schon viel früher ausprobiert zu fasten, aber das war dann eher „krasser Fasten bis zum Ausrasten“, nicht wirklich meins. Irgendwas fehlte immer. Nach meiner Ausbildung 2016 waren meine Ansprüche dann auch noch gestiegen und mir fehlte etwas, was ich den Leuten, die ich gesundheitlich berate, mit an die Hand geben kann. Zwar gibt es meinen Foodblog, Einhornfutter.de, aber neben den Rezepten gibt es ja noch so vieles mehr zu erklären. Mein Wunsch war es, ein Rundum-Sorglos-Paket für alle zu erstellen, die etwas verändern wollen im Leben. Und da eine Veränderung immer auf zwei Ebenen stattfindet, körperlich und geistig, sollte es ein ganzheitliches Fastenbuch werden.
2. Den meisten sind Sie als TV-Moderatorin bekannt. Was die wenigsten wissen: Sie sind seit 2016 auch zertifizierte ganzheitliche Ernährungs- und Gesundheitsberaterin. Was hat Sie an dieser Ausbildung gereizt?
Als Kind wollte ich Chirurgin werden,  oder Schauspielerin. Das künstlerische hat am Ende bekannterweise gewonnen. Mit dem Fernstudium ist ein langjähriger Traum erfüllt worden. Andere kaufen sich einen Porsche, ich lerne halt gerne. Inzwischen habe ich sogar noch eine Zusatzausbildung zum Mikronährstoffcoach gemacht. Sagen Sie nichts, ich weiß selbst, dass ich ein Freak bin. 😉 Aber es gibt natürlich auch einen persönlichen Bezug. Meine ersten beiden Lebensjahre musste ich viel im Krankenhaus verbringen, später kamen andere Herausforderungen auf mich zu, Asthma, Neurodermitis, Nierenprobleme. Aufgrund dessen konnte ich früh lernen, wie wichtig Gesundheit ist, und was für einen entscheidenden Einfluss die Ernährung darauf nehmen kann.
3. Sie sagen, „Total Detox“ sei nicht nur ein Buch, um abzunehmen. Welchen Mehrwert bringt Detox gegenüber einer klassischen Diät?
Total Detox soll den Menschen helfen, wieder ihr natürliches Bauchgefühl herzustellen. Unser Körper liegt ja meistens richtig. Viele Symptome sind einfach nur eine  Hilferuf unseres Systems, damit wir auf etwas aufmerksam werden. Oft sind wir aber soweit weg von unserem ursprünglichen Drang, für uns selbst zu sorgen, weil wir glauben, immer funktionieren zu müssen. Da aber nun mal jeder Mensch anders tickt, und andere Herausforderungen hat, bietet das Buch die Möglichkeit eines Neuanfangs. Die einen fühlen sich zu dick, verzichten auf Essen, sollten aber eher mentale Fürsorge betreiben und ihren Stress abbauen. Die anderen ernähren sich nur von Süßem, weil der Darm durch jahrelanges Fastfood nur noch Fäulnisbakterien und Pilzen Nährboden bietet. Wir sind spätestens seit der Erfindung des Smartphones mehr Einflüssen ausgesetzt, als je zuvor. Früher waren es „nur“ Werbung, TV, Umwelt, Geräusche, Erwartungen und die Sortierung im Kühlregal. Weglassen und Verzicht sind oft der Schlüssel in einer Welt voller Überfluss. Total Detox hilft beim Sortieren, die Fremdsteuerung loszuwerden, wieder Eigenverantwortung zu übernehmen und das Leben mit all seinen Herausforderungen anzunehmen und zu meistern. Es setzt tiefer an und hat dadurch eine nachhaltigere Wirkung.
4. Worauf sollte man beim Detox besonders achten?
Wer das lange Programm machen möchte, sollte dies wirklich erst starten, wenn es etwas wärmer wird.  Stellen Sie sich das so vor, wie ein Auto, welches über den Winter draußen herumstand. Startet man den Motor zu schnell, säuft er ab. Alle anderen Methoden dürfen direkt nach Weihnachten ausprobiert werden. Zu Fasten bedeutet, dass man wieder in die direkte Kommunikation mit sich selbst geht. Wenn irgendwas Neues im Körper passiert, nicht gleich in Panik verfallen, sondern im Buch blättern und schauen, wie man damit umgeht. Positiv an die Sache rangehen hilft. Nicht vergessen, man tut sich selbst was Gutes, übernimmt endlich wieder Eigenverantwortung zeigt dem Körper, dass man ihn doch irgendwie liebt. Der arme Kerl ist so und wahrscheinlich fleißig und zuverlässig,  er hat wirklich alle Selbstfürsorge der Welt verdient.
5. Welche Tipps haben Sie für „Detox“-Einsteiger?
Seid neugierig, mutig und habt keine Angst vor Blähungen, haha… das Buch ist sehr ehrlich und natürlich schreibe ich auch über all die anfänglichen eventuellen Nebenwirkungen, wenn man seine Ernährung plötzlich anders gestaltet. Aber alles geht vorbei, oder, um beim Verdauungskarneval zu bleiben, es verfliegt… 😉 Fasten hilft dem Körper beim Aufräumen, da wird einfach auch mal etwas Staub aufgewirbelt. Aber keine Sorge, es gibt auch hierzu ausreichend Tipps für alle Situationen, die da aufkommen könnten.
6. Was hilft beim Durchhalten während des Fastens?
Oh, da gibt es eine sehr lange Liste an Tipps, schließlich gehen wir gemeinsam durch Zuckerentzug, Koffeinabstinenz, neues Essen, neue Übungen, Heißhunger, Blähungen,… gut, es gibt Menschen, die haben derlei natürlich nicht, allen anderen kann ich pauschal nur sagen, es geht vorbei. Und das was danach kommt, ist es wert. Es gibt Notfallsnacks, Bittertropfen und andere Mittelchen, die das ganze erträglicher machen. Und: wer dem Schweinehund ein Gesicht verpassen möchte, der animiert  die beste Freundin oder den Gatten dazu, mitzumachen. Nicht falsch verstehen. Aber oft hilft es, wenn man da zusammen durchgeht. Alleine geht aber natürlich auch. Dann fühlt man sich danach halt auch alleine großartig und alle anderen wollen nachziehen.
7. Sie empfehlen neben Fasten-Methoden, die auf Nahrungsverzicht abzielen,  auch „mentalen“ Detox. Können Sie diese Art des Fastens kurz erklären?
Oft haben körperliche Beschwerden gar keinen physischen, sondern einen  mentalen Grund. Inzwischen weiß man, wie stark Stress die körperliche Biochemie verändern kann. Er sorgt für Heißhunger, Entzündungen, Schmerzen, bis hin zu Gefühlen der Wertlosigkeit und Depressionen. Mit den Übungen im Buch gebe ich den Lesern ein paar Möglichkeiten an die Hand, zu erkennen, was sie genau stresst, und wie man damit umgehen kann. Durch das Loswerden kann man sich prima erleichtern und nicht nur die großen Hürden, sondern auch oft kleine Herausforderungen besser meistern.
8. Welche Detox-Methoden praktizieren Sie selbst und wie motivieren Sie sich zum Fasten?
Ich bin Sternzeichen Widder, ich nehme öfter die Wand als die Tür. Die mentalen Übungen habe ich fest in meinen Alltag integriert und praktiziere sie immer mal wieder, wenn ich das Gefühl habe, da hat sich zu viel angesammelt. Das Gute am Üben ist ja, dass man mit mehr Routine auch schneller an solche kleinen Helfer denkt, bevor sich wieder was anstauen kann. Natürlich bin ich durch meinen Alltag aber auch oft grob fahrlässig, machen wir uns nichts vor. Stress ist bei mir ja Tagesordnung und natürlich muss ich mich auch am Riemen reißen und sagen, so jetzte ist aber mal wieder Zeit. Aber auch hier brauche ich eine Routine und plane daher zweimal jährlich eine Fastenzeit von 1-2 Wochen ein.  Im Frühjahr und im Herbst. Was immer gut geht, ist aber auch mal nur ein Tag Detox als kleine Atempause.
9. Die Rezepte, die Sie im Buch und auf Ihrem Blog „Einhornfutter“ vorstellen, haben Sie selbst entwickelt. Haben Sie eine bestimmte Vorgehensweise oder wie kommen Sie auf Ideen für neue Rezepte?
Ich bin beim Kochen sehr kreativ und habe inzwischen den Ehrgeiz entwickelt, nährstoffreiche Zutaten lecker zu verarbeiten. Der Vorteil: Gemüse verzeiht nahezu alles und so hat man schöpferisch alle Freiheiten. Alleine die Auslagen auf dem Markt, aber auch im Supermarkt sind immer inspirierend. Dort könnte ich Stunden verbringen, um mir alles anzusehen. Auf meinen Reisen notiere ich mir immer mindestens zwei, drei Ideen, um es zuhause auszuprobieren.
10. Haben Sie ein Lieblings-Detox-Rezept?
Humor ist eigentlich das beste Rezept, denn mit etwas Distanz und einem Lächeln wird selbst die absurdeste Situation oft entschärft. Kulinarisch liebe ich die grüne Rohkost“suppe“ und die Süßkartoffelrezepte, Foodporn deluxe!!! Das Granola habe ich auch immer zuhause. Sowieso, die Suppenrezepte sind so lecker. Wer die nicht ausprobiert, verpasst was.  Der Carob-Chiapudding mit Grapefruit und die Buchweizenpancakes kommen bei mir auch sehr oft auf den Tisch. Sind ja in Nullkommanichts fertig.
11. Um mit dem Untertitel des Buches zu sprechen: Was möchten Sie gerne noch loswerden?
Selbstfürsorge ist essentiell und nichts Verwerfliches.  Daher muss man auch nicht für oberflächliche Urteile von außen zur Verfügung stehen.  Klar ist es eine Herausforderung, zu sich selbst zu stehen, seine Talente und Stärken zu leben und zu akzeptieren, dass man so, wie man gerade ist, in Ordnung ist. Jeder hat seine Geschichte zu erzählen.  Und es ist wunderbar, dass wir alle unterschiedlich sein dürfen.